MYOCARDSZINTIGRAPHIE als Teil des Leistungsangebots von Nuklearmedizin 360°
MYOCARDSZINTIGRAPHIE als Teil des Leistungsangebots von Nuklearmedizin 360°

Myocardszintigraphie

Herz-Kreislauferkrankungen sind weit verbreitet, besonders die koronare Herzkrankheit gehört zu den Volkskrankheiten Nummer eins. Dabei handelt es sich um Durchblutungsstörungen des Herzens, die aus verengten oder verschlossenen Herzkranzarterien resultieren und die Funktion des Organs erheblich einschränken. Mit einer Myocardszintigraphie können wir die unterversorgten Bereiche des Herzens sichtbar machen.

Vorbereitung der Untersuchung

Für eine Myocardszintigraphie sind umfangreiche Vorbereitungen erforderlich, über die Sie Ihr überweisender Arzt sicherlich schon informiert hat. Bitte planen Sie ein, dass die Untersuchung inklusive Wartezeit einige Stunden in Anspruch nehmen kann. Falls Sie Betablocker nehmen, sollten Sie diese in Rücksprache mit Ihrem Hausarzt bitte vorher absetzen. Unser Merkblatt erinnert Sie an alle zu treffenden Vorbereitungen. Sie erhalten es entweder mit der Überweisung oder werden bei der Terminvergabe informiert. Wichtig ist, dass Sie bitte unbedingt nüchtern zur Untersuchung kommen.

Ablauf der Untersuchung

Wir führen Myocardszintigraphien in Belastungs- sowie in Ruhesituation durch. Während der Untersuchung verabreichen wir Ihnen ein schwach radioaktives Präparat, mit dem sich die lokalen Durchblutungsverhältnisse des Herzmuskelgewebes markieren und darstellen lassen. Ggf. erhalten Sie eine weitere Injektion im Ruhezustand. Die ausgehende Strahlung des Präparates werten wir mit einer Gammakamera aus. Zudem macht sie bereits geringfügige Durchblutungsstörungen dreidimensional sichtbar, die mit anderen Untersuchungsmethoden nicht immer sicher erkannt werden können. Nachdem unser Nuklearmediziner die Bilddaten ausgewertet hat, bespricht er das Ergebnis mit Ihnen.

Nach der Untersuchung

Nach sorgfältiger Auswertung senden wir das detaillierte Ergebnis der Untersuchung Ihrem behandelnden Arzt zu, der es mit Ihnen bespricht. Die radioaktiven Substanzen haben nur eine kurze Verweildauer im Körper und werden rasch wieder ausgeschieden. Um den Abtransport zusätzlich zu beschleunigen, sollten Sie nach der Behandlung viel trinken.